„Ein-Blick“ Oktober-November: Jetzt online!

Eine Pandemie vergeht nicht im Vorübergehen. Sie dauert. Sie erfordert Durchhaltevermögen und Geduld. Sie erfordert einen langen Atem. Wir hoffen, dass diese neue Normalität nicht die endgültige Normalität wird. Denn wir erfahren, dass wir auf Dauer liebgewonnenes zurück haben wollen. Wir wollen es nicht an das Virus verlieren. In den Kindergärten ist bereits wieder Normalität eingekehrt. In den Schulen ist sie jetzt drei Wochen erprobt worden. Wir stehen einige Wochen vor der nächsten Herausforderung: Weihnachten. Und wir ahnen: an Weihnachten wird uns Neues erwarten. Wir brauchen einen langen Atem. Denn wir wollen nicht aufgeben. Wir wollen die Pandemie überwinden und hinter uns lassen.

Wir haben auf sie reagiert. Wir haben neue Formate erfunden und erprobt und sind dafür ausgezeichnet worden. Davon lesen Sie im neuen Gemeindebrief genauso wie von Dingen, die Mut machen. Wir leben und wir werden überwinden, was sich uns in den Weg stellt. Die Beispiele aus den Kindergärten machen uns Mut. Der Gemeindebrief kommt inzwischen auch wieder in die Häuser. Nach und nach wird es sich fügen. Halten Sie durch.

Dass Ihnen die Lektüre des neuen Ein-Blicks dabei hilft, das wünscht im Namen des Redaktionsteam

Ihr Pfarrer
Michael Meyer zu Hörste

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Danke schön

Die ECKD KIGST, unser kirchlicher Dienstleister im Bereich Meldewesen und anderen Bereichen, hat im Mai eine Umfrage zum Thema Digitalisierung und Gemeindearbeit gemacht. Daran habe ich teilgenommen. Dabei habe ich dargestellt, mit welchen Angeboten unsere Kirchengemeinden im Kessel während der letzten Monate in der Corona-Pandemie das Leben der KG aufrecht erhalten haben. Als das bereits wieder in Vergessenheit geraten war, haben wir Post von der ECKD bekommen. Ich zitiere aus der email:

„Wie in unserem Telefonat Anfang der Woche besprochen, hat Pfarrer Michael Meyer zu Hörste im Mai an unserer Umfrage zum Thema Digitalisierung und Gemeindearbeit teilgenommen.
Dabei hat er auch die Gelegenheit genutzt, das besondere Engagement in Ihrer Kirchengemeinde in Zeiten von Corona kurz vorzustellen.

Unsere Jury war von der Vielfalt der umgesetzten Ideen und Initiativen in Ihrer Gemeinde beeindruckt und begeistert und hat diese für den 2. Platz nominiert.“

Das Votum der Jury ehrt uns. Dieser Preis gehört jedoch weder der KG Neustadt noch mir. Dieser Preis gehört allen als gemeindeleitende Gremien und Mitarbeiter*innen im Neustadter Kessel. Wie ich finde in beeindruckender Art und Weise haben wir diese Wochen nicht nur überstanden, sondern gestaltet. Die Bedingungen waren und sind nach wie vor schwierig. In den Kindergärten, durch Fernsehgottesdienste in der Passionszeit und an Ostern, durch Impulse und auf Facebook gestreamte Abendgebete, durch geteilte Netzfunde, durch das Online-Fürbittengebet in Wildenheid, die Andachten auf Facebook in Fechheim, die gemeinsame facebookseite der KG Wildenheid und Neustadt, durch den wöchentlichen Brief an die Mitglieder des geselligen Nachmittags, durch gemeinsame Kraftanstrengungen in der Umsetzung immer neuer Regelungen, durch viele Überlegungen „wie können wir was in guter Art und Weise aufnehmen“, durch die Fragen nach digitalem Gemeindebrief und wieder gedrucktem Gemeindebrief, durch die Umsetzung von Hygieneregelungen in unseren Häusern, die gemeinsame Erarbeitung von Hygienekonzepten zur Wiederaufnahme der Gruppen und Kreise und sicher noch so manches mehr, das ich hier vergesse, aufzuzählen, haben viele das Schiff Gemeinde auf Kurs gehalten.
Diese Wertschätzung in Form des 2. Platzes ist viel wichtiger, als der dazugehörige Preis (ein Samsung Tablet). Ich bin stolz, Pfarrer einer engagierten Kirchengemeinde zu sein mit Nachbargemeinden und Kolleg*innen im Kessel, die sich bereitwillig und kurzfristig immer wieder auf die sich verändernde Situation einstellen. Dabei haben wir stets geschaut, was passt zu uns. Wir waren dabei m.E. immer angemessen und nicht aktionistisch, nur damit etwas gemacht ist. Jede unserer Aktionen hat – das haben auch die Rückmeldungen gezeigt – auf die Realität unserer Gemeinden gepasst. Und auf Lockerungen haben wir sozusagen atmend reagiert, indem wir Angebote angepasst oder wieder eingestellt haben.
Wir hören es täglich: wir sind noch lange nicht durch. Es gibt keinen Grund, in Angst zu verfallen. Es gibt allen Grund zur Hoffnung. Ich danke allen herzlich für alle Kraftanstrengungen. Wir gehen gelassen in den Herbst und schauen, was uns erwartet. Weihnachten wirft bereits erste Gedanken voraus. Natürlich werden wir dieses Jahr auch kein „normales“ Weihnachten erleben. Vielleicht nutzen wir jedoch die Chance einmal, die stille und heilige Nacht auch als solche zu erleben. Wir werden sehen.

Michael Meyer zu Hörste
Pfarrer

Der neue Ein-Blick | Gemeindebrief August-September

Leben im Wandel

Irgendwie ist es fast normal geworden, dass nichts mehr normal ist. Die einen finden das beängstigend. Die anderen sind froh, dass man sich wenigstens mal wieder an das ein oder andere gewöhnen kann. Dass Stabilität einzieht.
Dass unser Leben immer voranschreitet und nie stehen bleibt, das wussten schon die Autoren der biblische Geschichten und Bücher. Schon in der Schöpfung ist das grundgelegt, der Wechsel von Saat und Ernte, Sonne und Regen, Sommer und Winter deutet das an. Gott bekräftigt das, als er den Regenbogen nach der Sintflut an den Himmel stellt. Mit Leben im Wandel befasst sich dieser Gemeindebrief. Wir sind noch weit von dem entfernt was wir früher für normal gehalten haben. Es wird 2020 kein Gemeindefest geben. Wie wir Weihnachten feiern werden wissen wir heute nicht. Wie wir die Einführung von Joachim Erbrich auf der 2. Pfarrstelle feiern werden, das ahnen wir bestenfalls.
Das Leben wandelt sich und wir wandeln uns mit. Manche schneller und bereitwilliger, andere langsamer, weil sie sich schwer tun. Uns trägt dabei die Gewissheit, dass Gott mit geht. Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich Ihnen Freude und Segen beim Lesen dieser Ausgabe.

Ihr Pfarrer
Michael Meyer zu Hörste

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Neuer Pfarrer für Neustadt II

Die Pfarrstelle II in unserer Kirchengemeinde wird zum 01.09.2020 wieder besetzt. Pfr. Joachim Erbrich ist derzeit Pfarrer in Dachau und wird zum 01.09. in Neustadt die Stelle antreten. Die Einführung wird am 06. September um 14 Uhr stattfinden. Wie genau dieser Gottesdienst aussehen wird, wissen wir derzeit nicht. Wir freuen uns auf Pfarrer Erbrich. Er selbst freut sich auf seine Aufgabe in Neustadt ebenfalls sehr und kommt gerne zu uns. Sein Herz schlägt für die Konfirmandenarbeit und junge Familien.

Wir feiern weiterhin Gottesdienste

Der Kirchenvorstand hat in einer Sitzung am 18.06. beschlossen, dass in der evangelischen Kirchengemeinde Neustadt weiterhin Gottesdienste gefeiert werden.
Folgendes wird sich ändern:
Ab dem 28.06. feiern wir wöchentlich Gottesdienst. Ab dem 22.06. gilt dabei ein Mindestabstand von 1,50 Meter. Wir werden das Kirchengemeindehaus im Moos wieder mit einbeziehen. Dort werden vermutlich ca. 20 Plätze zur Verfügung stehen.
Alle anderen Regelungen wie Mund-Nasen-Bedeckung, Verzicht auf Gemeindegesang und der reduzierte Gottesdienstablauf gelten auch weiterhin.

Im wöchentlichen Wechsel wird Gottesdienst im Moos und in St. Georg stattfinden. Wir verzichten weiterhin darauf, zwei Gottesdienste an einem Sonntag zu feiern.

Die Gottesdienstzeiten bleiben wie gewohnt: im Moos um 9 Uhr und in St. Georg um 10 Uhr.
Diese Regelungen gelten zunächst bis zum Ende der Sommerferien. Wie es nach dem 13.09. weitergeht entscheidet der KV im September, wenn wir vielleicht wieder neue Regelungen haben.

Der Gottesdienstplan sieht wie folgt aus:
28.06. 09 Uhr Moos
05.07. 10 Uhr St. Georg
12.07. 09 Uhr Moos
19.07. 10 Uhr St. Georg
26.07. 09 Uhr Moos
02.08. 10 Uhr St. Georg
09.08. 09 Uhr Moos
16.08. 10 Uhr St. Georg
23.08. 09 Uhr Moos
30.08. 10 Uhr St. Georg
06.09. 09 Uhr Moos
13.09. 10 Uhr St. Georg

Des Weiteren hat der Kirchenvorstand folgendes beschlossen:
Alle Gruppen und Kreise pausieren weiterhin. Unsere Häuser bleiben geschlossen, bis für jedes Haus, jeden Raum und jede Gruppe ein Schutz- und Hygienekonzept vorhanden ist. Jedes einzelne Konzept muss vom KV beschlossen werden. Der KV hat die Aufgabe, sicher zu stellen, dass die Konzepte eingehalten werden.
Der Gottesdienst am 23.07. am Schuhmannweg findet statt. Wir bauen auf die Disziplin der Gottesdienstteilnehmer*innen, dass dort alles geordnet und den Vorschriften entsprechend ablaufen wird. Ein Sicherheitsteam wird die Einhaltung der Regelungen überwachen. Bitte helfen Sie mit, indem sie sich an die Regelungen halten. Bringen Sie eine eigene Sitzgelegenheit mit und auch einen Mund-Nasen-Schutz.
Das nächste Gemeindefest wird erst 2021 stattfinden. Wir halten es unter den bisher absehbaren Umständen für unmöglich, ein entspanntes und schönes Fest feiern zu können. Deshalb verzichten wir dieses Jahr auf das Gemeindefest.

Bleiben Sie alle weiterhin gesund.
Für den Kirchenvorstand
Pfarrer Michael Meyer zu Hörste

„Ein-Blick“ Juni-Juli | Online-Download

Nach einer Ausgabe „Pause“ kommt der Ein-Blick diesmal wieder gedruckt zu Ihnen ins Haus. Darüber freuen wir uns sehr.
Wir leben in unruhigen und unsicheren Zeiten. Was heute als sicher gilt, kann sich morgen wieder verändern. Das macht es schwer, mit zu kommen. Das macht es schwer, sich auf etwas einzustellen. Da wird von uns allen viel abverlangt. Der Kirchenvorstand hat sich mit seiner Entscheidung, nun wieder Gottesdienste in St. Georg anzubieten, ebenfalls schwer getan. Dazu lesen Sie näheres in dieser Ausgabe.
Mancher fragt sich vielleicht, wieso Gott das alles nur zulassen kann. Das fordert unseren Glauben heraus. Auch dazu haben wir für Sie etwas in dieser Ausgabe bereit. Einfach zur Tagesordnung übergehen, das geht derzeit nicht.
Was wir tun können und tun sollten ist, uns einander immer wieder zu vergewissern, dass wir in Neustadt als Christen zusammen auf dem Weg sind. Wohin dieser Weg führt, ist ungewiss. Was gewiss ist: dass Gott mit geht. Gerade Pfingsten vergewissert uns dieser Tatsache immer wieder. Gott geht mit.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen im Namen des Redaktionsteams eine gesegnete Lektüre.

Ihr Pfarrer
Michael Meyer zu Hörste

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Das Sicherheitskonzept von St. Georg

Das Sicherheitskonzept von St. Georg, wie es der KV erarbeitet und beschlossen hat::

Die Eckpunkte:
Tragen Sie einen Mund-NasenSchutz zu jeder Zeit während des Aufenthaltes in St. Georg

Halten Sie Abstand zu anderen Personen zu jeder Zeit 2 Meter in alle Richtungen

Für jeden Platz brauchen Sie eine Platzkarte. Mit grünen Platzkarten betreten Sie die Kirche durchs Hauptportal. Mit blauen durch den barrierefreien Zugang. Folgen Sie bitte den Anweisungen unseres Sicherheitsteams. Die Plätze werden zugewiesen. In der Reihenfolge des Eintritts geht es im grünen Block von vorne nach hinten. Bitte rutschen Sie jeweils ganz zum Mittelgang durch. Im blauen Block geht es von hinten nach vorne beginnend mit den Plätzen am Mittelgang.

Wir haben 16 Plätze, die jeweils von 2 Personen des gleichen Hausstandes oder einer Einzelperson eingenommen werden können. Weitere vier Einzelplätze stehen im hinteren Bereich zur Verfügung. 3 Familien finden auf der ersten Empore mit jeweils bis zu 10 Personen des gleichen Hausstandes Platz. Die 2. Empore ist dem Kantor und vier Sängern vorbehalten.

Beachten Sie die Wegmarkierungen vor der Kirche, die Absperrungen durch zwei Bänke in der Kirche und die Kreuze als Haltepunkte vor der Ausgabe der Platzkarten.

Die Kirche öffnet um 09.30 Uhr. Wenn alle Plätze vergeben sind, dann kann niemand mehr eintreten. Wir bitten um Verständnis. Wir haben versucht, so viele Plätze wie möglich zur Verfügung zu stellen. Durch Säulen, drei Gänge von je 2 Meter Breite und Bänken von ca. 4,50 Breite ist mehr in St. Georg nicht möglich. Vielleicht hätte man das ein oder andere auch anders lösen können. Der KV hat sich so entschieden. An diesem Konzept haben wir fast 14 Tage gearbeitet und optimiert.
Am Ende lebt alles von er Disziplin und der gegenseitigen Rücksichtnahme derer, die zum Gottesdienst kommen. Die Vorgaben haben sich andere ausgedacht, wir haben sie, so gut es geht, vor Ort umgesetzt. Bitte gehen Sie trotz aller möglichen Enttäuschung respektvoll miteinander um.

Sollten Sie Atemwegserkrankungen oder Erkältungssymptome haben, bleiben Sie bitte zu Hause. Sollte jemand seine Mund-Nasen-Bedeckung vergessen, haben wir eine begrenzte zahl vorrätig. Ohne Mund-Nasen-Bedeckung wird niemand in die Kirche gelassen.

Gottesdienste in St. Georg ab 17. Mai

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am Mittwoch mehrheitlich beschlossen, dass ab 17. Mai wieder Gottesdienste in Neustadt stattfinden werden. Wir starten mit einem 14-tägigen Rhythmus mit zunächst drei Gottesdiensten am 17. Mai, an Pfingstsonntag, den 31. Mai und am 14. Juni. Nach dem 14. Juni wird der Kirchenvorstand erneut beraten. Da die Kontaktbeschränkungen zunächst bis 05. Juni gelten, erscheint es uns sinnvoll, danach erneut zu beraten, ob und wie es ab dem 15. Juni weiter geht. Das wird von den Erfahrungen dieser drei Gottesdienste abhängen.

Für die Gottesdienste wird ein strenges Sicherheitsproblem- und Hygienekonzept gelten. Das wird der Kirchenvorstand in dieser Woche auf der Basis der Vorgaben der evang.-luth. Kirche in Bayern erarbeiten. Die Eckpunkte werden sein:
Jeder Gottesdienstteilnehmer hält zu jeder Zeit einen Abstand von 2 Metern nach allen Seiten zu anderen Gottesdiensteilnehmern. Das bedeutet, dass wir nur jede dritte Sitzbank nutzen werden. Jeder Gottesdienstteilnehmer muss für die gesamte Dauer des Aufenthaltes in der Kirche eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Wir werden auf das Singen verzichten. Eine freie Platzwahl wird es nicht geben. Es dürfen nur die markierten Plätze genutzt werden. Personen aus dem gleichen Hausstand dürfen zusammen sitzen. Wir werden einen Kurzgottesdienst feiern, der deutlich von der bekannten sonntäglichen Liturgie abweichen wird. Wir haben die Dauer auf 30 Minuten begrenzt. Die Einhaltung der Vorgaben wird von einem Sicherheitsteam gewährleistet und während des Gottesdienstes überwacht. Den Anweisungen des Teams ist Folge zu leisten.
Die Freiluftgottesdienste in Ebersdorf an Himmelfahrt und auf dem Muppberg am Pfingstmontag werden dieses Jahr entfallen.

Unsere digitalen Angebote, das Abendgebet sowie den Impuls zum Tag, werden wir vorerst in reduzierter Form beibehalten.

Vorerst keine Gottesdienste in der evang.-luth. Kirchengemeinde Neustadt

Der Kirchenvorstand hat sich am Donnerstagabend mit der Frage befasst, wie wir in St. Georg wieder Gottesdienste feiern können. Dazu hat er vor Ort die Lage betrachtet und die landeskirchlichen Richtlinien umzusetzen versucht. Diese sind verpflichtend. Sie sind unbedingt einzuhalten. Unser Ergebnis ist folgendes:
1. Zur Zeit ist völlig offen, ob es in St. Georg unter den jetzigen Bedingungen wieder Gottesdienste geben wird. Ebenso ist offen, wo Gottesdienste stattfinden können und wann wir gegebenenfalls damit beginnen werden. Wir werden nach unserem Tempo verantwortlich entscheiden.
2. Wir werden vor Pfingsten ALLER VORRAUSSICHT NACH keine Gottesdienste in St. Georg feiern, weil wir Zeit brauchen, um uns gut zu überlegen, ob und wie das Konzept umsetzbar ist.
3. Wir werden innerhalb der nächsten 14 Tage erneut diskutieren, wenn sich alle Eindrücke und Argumente der ersten Diskussionsrunde gesetzt haben.
4. Wir wollen gern Gottesdienste mit der Gemeinde feiern. Wir wollen dazu einen angemessenen Rahmen schaffen, der allen Beteiligten ein sicheres Gefühl gibt. Ob das aus unserer Sicht möglich ist, ist offen.
5. Da alle folgenden Grundsätze für alle Formen von Gottesdiensten gelten, ist es derzeit ebenso völlig offen, wann wir wieder Taufen anbieten können. Trauungen scheinen unter diesen Gegebenheiten keinen Sinn zu machen. Der Rahmen müsste sehr klein gehalten werden. Vor allem die Abstandsregel von 6 Meter zwischen Liturg und Gemeinde sowie die Abstände zwischen den Gemeindegliedern führen dazu, dass die Auferstehungskirche UNTER VORBEHALT weiterhin gesperrt bleiben wird. Eine Öffnung erscheint derzeit unmöglich.

Unsere Überlegungen dabei waren:
Wir brauchen ein Sicherheits- und Hygienekonzept, das dem Dekanat vorgelegt werden muss. Bestandteil des Konzepts sind folgende Eckpunkte:
1. Um jede Person ist zu jeder Zeit vom Betreten der Kirche bis zum Verlassen ein Abstand von MINDESTENS 2 Metern zu gewährleisten. Dazu sind Sitzplätze und Wege zu markieren. Ein- und Auslass zur Kirche sind geordnet zu organisieren.
2. Die Kirche darf nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden. Für die gesamte Gottesdienstdauer ist der Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ausnahme: Liturgen beim Sprechen der Texte. Wir haben am Donnerstag Abend gemerkt, wie anstrengend es ist, die Mund-Nasen-Bedeckung für die Gottesdienstdauer auf dem Gesicht zu tragen.
3. Zwischen Liturg und Gemeinde liegen mindestens 6 Meter, 10 Meter sind sinnvoll. Das können wir in St. Georg gewährleisten. Die Liturgen betreten die Kirche nur durch die Sakristei. Sie verlassen den Altarraum zu keinem Zeitpunkt. Sie verlassen nach dem Gottesdienst die Kirche durch die Sakristei.
4. Im Eingangsbereich der Kirche sind Desinfektionsspender aufzustellen. Schilder weisen auf die Einhaltung der Abstände, die Desinfektion und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung hin.
5. Ein Sicherheitsteam von 6 Personen organisiert das Betreten und Verlassen der Kirche. Das Team überwacht die Einhaltung der Regelungen wie das dauerhafte Tragen des Mund-NasenSchutzes und der Abstände. Den Anweisungen des Teams ist Folge zu leisten.

In Bayern darf gesungen werden. Für uns scheint folgendes zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll:
Wir werden auf Singen verzichten, auch wenn es in leiser Form, summend oder sprechend erlaubt ist. Falls wir zu einem positiven Entschluss kommen, werden wir andere musikalische Möglichkeiten finden. Auch das gemeinsame Sprechen werden wir weitestgehend unterlassen.

Das ganze Konzept hat nach ersten Begutachtungen und ausführlichen Planungen folgende Konsequenzen:
In der St. Georgskirche stehen 10 Bänke zur Verfügung, die markiert sind und genutzt werden können. In diesen Bänke können jeweils zwei Personen an den markierten Plätzen Platz nehmen. Paare dürfen zusammen sitzen. Befinden sich zwei Personen in einer Bank, ist die Bank voll. Somit stehen im unteren Bereich 20 Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. Im linken Bereich der Kirche können ausschließlich die Plätze ganz links von Rollstuhlfahrern oder Paaren genutzt werden. Andernfalls wird der Abstand in die Mitte zu klein. Für Familien und ausschließlich für Familien steht die obere Empore zur Verfügung. Dabei darf nur die jeweils letzte Reihe von jeweils einer Familie genutzt werden. Die festgelegte Personenzahl für einen Gottesdienst wird vorbehaltlich des KV-Beschlusses aller Voraussicht nach bei 20 Personen im unteren Kirchenschiff und 3 Familien auf der ersten Empore liegen. Dazu kommen der Kantor plus vier Sänger*innen auf der zweiten Empore, die Mesnerin voraussichtlich i der Sakristei und der/die Liturg*in.

Der digitale Ein-Blick ist da!

Dieser Gemeindebrief ist ein besonderer. Zum einen ist es die zweite kooperative Ausgabe unseres Ein-Blicks. Zum anderen wird er erstmals nur digital erscheinen. Diese Entscheidung ist uns schwer gefallen. Wir wissen, wie viele Menschen auf die gedruckte Version angewiesen sind. Deshalb setzen wir auf Selbsthilfe. Enkel lesen Ihren Großeltern den Gemeindebrief Artikel für Artikel vor. Vor der Webcam oder als Podcast. Drucken Sie den Gemeindebrief aus und bringen Sie ihn den Menschen, die sie sowieso versorgen, weil sie Familie sind. Wir haben derzeit nur diese Möglichkeit. So führt uns der Gemeindebrief auf neue Wege. So wie der Glaube uns immer wieder auf neue Wege führt. Unser Glaube trägt uns in schweren Zeiten. Beten wir, dass er es auch in diesen Zeiten tut. Bleiben Sie behütet. Wir hoffen, dass wir den Ein-Blick schon das nächste Mal wieder drucken und bei Ihnen einwerfen können.
Wir sage herzlich danke schön an alle, die helfen, diese Situation gut zu überstehen. Unserem Kirchenvorstand für sein umsichtiges und besonnenes Handeln. Den Austräger*innen, die bereit gewesen wären, den Gemeindebrief trotzdem auszutragen. Den vielen Menschen an ihren Arbeitsplätzen und in den Läden. Sie sind alle Helden des Alltags. Bleiben Sie gesund und behütet. Ich bin fest überzeugt: Wir sehn uns.
Bis dahin Gott befohlen.

Ihr Pfarrer
Michael Meyer zu Hörste

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